Dresden handelt! – MEIN ORDNER und gemeinsame Kompetenzstelle

– erste Unterstützungsangebote für Asylsuchende, Flüchtlinge und Zugewanderte in Dresden

PK-MeinOrdnerImmer mehr Menschen kommen aus Krisengebieten nach Deutschland, Sachsen und Dresden und stellen die Kommunen vor neue Herausforderungen. Unter dem Motto „Dresden handelt!“ hat die Stadt Dresden gemeinsam mit dem IQ Netzwerk Sachsen kompetente Partner ins Boot geholt, um diesen Hilfesuchenden Unterstützung zu geben.

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, die Geschäftsführer der Dresdner Agentur für Arbeit und des Jobcenters Dresden, Thomas Wünsche und Jan Pratzka, sowie Kay Tröger vom IQ Netzwerk Sachsen stellten heute in der Yenidze vor, wie die Probleme der Zuständigkeiten, der Verantwortungsübergänge und die teilweise noch unzureichenden Abstimmungen im Prozess der Integration von Zugewanderten oder Flüchtlingen hier in Dresden ganz praktischen, gemeinsam getragenen und nachhaltigen Ideen weichen sollen.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen, dass die Asylsuchenden beruflich und gesellschaftlich in Dresden ankommen. Wir setzen damit bewusst früh an, damit die Menschen gar nicht erst das Gefühl bekommen, aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Aktivität statt Passivität – das ist unser Motto. Mit einer guten Struktur, klaren Prozessen und einer Kultur des Miteinander und Füreinander werden wir die Herausforderungen durch Zuwanderung, Flucht und Asyl meistern.“ stellt der Dresdner Oberbürgermeister klar.

Mit MEIN ORDNER – entwickelt vom Jobcenter Dresden in Zusammenarbeit mit der Stadt Dresden und dem IQ Netzwerk Sachsen, unterstützt von der Ausländerbehörde, der Arbeitsagentur und der Stabsstelle Asyl im Sächsischen Innenministerium – wurde eine erste und praktikable Hilfe geschaffen, die als umfassendes Informationsmedium gedacht ist. Neben themenspezifischen Registerblättern mit hilfreichen Kontaktadressen und Checklisten soll der bilingual (engl. –dt.) angelegte Ordner zur Ablage der wichtigsten Dokumente dienen und möglichst Bestandteil in allen Beratungssituationen werden.

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