Handlungsfelder

Das bundesweite Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ hat das Ziel, die Arbeitsmarktchancen von erwachsenen Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu verbessern. Von zentralem Interesse ist, dass im Ausland erworbene Berufsabschlüsse – unabhängig vom Aufenthaltstitel – häufiger in eine bildungsadäquate Beschäftigung münden.

Handlungsschwerpunkte im Förderprogramm IQ sind dabei:

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung

IBAS – Informations- und Beratungsstelle Arbeitsmarkt Sachsen
Ab 2015 wird die Anerkennungsberatung des IQ Netzwerkes Sachsen um die Qualifizierungsberatung erweitert. Ratsuchende können im Anschluss an das Anerkennungsverfahren eine ausführliche Beratung zu Anpassungsqualifizierungen bzw. Ausgleichsmaßnahmen erhalten. Ziele der Beratung sind sowohl die vollständige Anerkennung von ausländischen Abschlüssen als auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt für den Einzelnen.

Zentrales Aktionsfeld des IQ Netzwerkes Sachsen ist die IBAS – Informations- und Beratungsstelle Arbeitsmarkt Sachsen mit drei verschiedenen Beratungsorten. IBAS berät zur Anerkennung von ausländischen Qualifikationen und zur beruflichen Integration, z.B. über Qualifizierung.

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Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Ab 2015 wird das Thema „Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes“ einen großen
Stellenwert einnehmen. Ziele sind dabei sowohl die vollständige Anerkennung von ausländischen
Abschlüssen als auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt für den Einzelnen zu erreichen. Die
Qualifizierungsmaßnahmen werden in vier Modulen entwickelt, die auf unterschiedliche
Berufsgruppen ausgerichtet sind.

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Interkulturelle Kompetenzentwicklung über IQ in Sachsen

Im dritten Handlungsschwerpunkt steht der Aufbau bzw. die Weiterentwicklung von interkulturellen Kompetenzen der Arbeitsmarktakteure im Mittelpunkt.
Adressaten sind vor allem

  • Jobcenter, Agenturen für Arbeit,
  • kommunale Verwaltungen,
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie
  • Bildungsdienstleister.

Ziel ist es, für migrationsspezifische Themen zu sensibilisieren, in den Organisationen nachhaltige
interkulturelle Öffnungsprozesse anzustoßen und Diskriminierungen abzubauen. Dafür sind
Informationen, Austausch und Vernetzung im Thema Zuwanderung und Arbeitsmarkt bei allen
arbeitsmarktrelevanten Akteuren notwendig.

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