IBAS

ansa_run2010 wurde vom Freistaat Sachsen und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die ANSA-Studie in Auftrag gegeben und durch EXIS durchgeführt. Sie liefert unter Einbindung der Perspektive der Migrantinnen und Migranten sowie relevanter Arbeitsmarktakteure eine Situations- und Bedarfsanalyse zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen in Sachsen. Neben dem Ergebnis, dass 10.400 ausländische Bildungsabschlüsse in Sachsen nicht anerkannt sind, wurden folgende Handlungsempfehlungen erarbeitet:

  • Der Informationsstand muss bei beteiligten Akteuren und unterlagen2Ratsuchenden verbessert werden. Qualitätsstandards sind abzuleiten. 
  • Anerkennungsstellen und Migrationsberatungen sind in ihrer Funktion als Informations- und Beratungsstelle besonders zu fördern. 
  • Informationsstrukturen sind so anzulegen, dass Fehlleitungen und Falschinformationen vermieden werden. 
  • Anerkennungsbescheide sind für Leserinnen und Leser verständlich zu gestalten. 
  • Good practices sind auszutauschen, um aus positiven Aspekten zu lernen. 
  • Verknüpfungen von fachlichen und sprachlichen Förderungen sind voranzutreiben.
  • Netzwerkstrukturen sind zu verbessern, um den Austausch zwischen allen Beteiligten zu fördern. 
  • Informationen aus statistischen Analysen sind zu nutzen, um Fördermittel effizient einzusetzen.

Es wurde ein Konzept entwickelt, das sowohl Grundlagen für die Errichtung einer Informations- und Beratungsstelle Anerkennung Sachsen (IBAS) aufzeigt, als auch Ansätze für die weitere Gestaltung der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten darstellt.

Publikationen zum Thema:

>> Flyer „Informations- und Beratungsstelle Anerkennung Sachsen (IBAS)“
>> Präsentation „Informations- und Beratungsstelle Anerkennung Sachsen (IBAS)“
>> Infoblatt „Kurzbeschreibung IBAS“
>> Infoblatt „IBAS“ (english)

Auswertungen:

>> Bericht: IBAS Anerkennung in Sachsen -2012

>> IBAS Statistik 2011 – 2014

>> Präsentation Statistiken und Vergleiche aus 3 Jahren IBAS

>> Bericht 1 – IBAS Befragung Ratsuchende

>> Bericht 2 – IBAS Befragung  zur Qualifizierung Ratsuchende